Bestseller – oder was ist denn für wen lesenswert.

Wer oder was entscheidet eigentlich, was man so liest?

Haben wir uns nicht schon längst unmerklich einem Bewertungsraster unterworfen und lassen uns dadurch berieselungsartig leiten, was gut oder schlecht für uns ist?

Allenthalben kann man seltsame Blüten beobachten.

  • Seltene Krankheiten, bei denen es sich angeblich nicht lohnt, nach deren Ursachen zu forschen?
  • Superstars und Hitparaden, deren Erfolge sich über die Anzahl der Verkäufe definieren.
  • Da gibt es Bestsellerlisten und gepushte Autoren, Vorschläge was man unbedingt lesen sollte, ja und wenn nicht? – Bist du dumm oder was.

Welcher Autor kennt sie nicht, diese Worte:

„Ja, Herr bzw. Frau X, ich finde, das ist eine sehr gute Arbeit. Aber wissen sie was, es wird sich nicht verkaufen, das interessiert niemanden, das ließt keine S**. Wir haben uns entschlossen, wir werden es nicht verlegen.“

Boom das wars…

So geht sie weiter, die Jagd nach dem Geld, an dem wir alle hängen, wie am Tropf.

Jeder Autor, der nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde, kennt es. Das Autorendasein kann ein hartes Brot sein. Von einer Flasche Rotwein, für eine Veröffentlichung bei Blog XY und dem „erfolgreichen“ Bestsellerautordasein ist der Bogen weit gespannt.

Für Bildung, (Bücher?) gibt die deutsche Bevölkerung privat zwischen 12 und 20 € im Monat aus. Das ist also der Kuchen, den sich alle Autoren teilen.

Aber was ist nun mit der Arbeit, die angeblich keiner ließt? Wie erreicht die Arbeit nun das Licht der Öffentlichkeit? Und wird die Arbeit wirklich so wenig gelesen? Und wie kann man davon leben, ohne sich total zu verbiegen?

Wir sind gespannt auf eure Meinungen und Anregungen.

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